Unsere Ledermaterialen

Jede Haut ist ein "gewachsenes Naturprodukt" und somit ein Unikat mit allen Unverwechselbarkeiten und einzigartigen Vorteilen wie z.B. Atmungsaktivität, Geschmeidigkeit, Witterungsschutz und Tragekomfort. Jedoch hinterlassen Witterungseinflüssen, das Alter des Tieres oder Vernarbungen ihre Spuren in der Haut. Eine absolut makellose Haut ohne die typischen Spuren der Natur kann es also nicht geben.

Auch spielen in Griff und Optik der Haut die Herkunftsländer und Lebensräume der Tiere eine große Rolle. Der Grundstock für ein hochwertiges Lederteil beginnt also bei der Auswahl der richtigen Rohware für das gewünschte Produkt. Das fertige Bekleidungsteil hat einzigartige Vorteile, die mit synthetischen Produkten nicht erreicht werden können. Es ist atmungsaktiv, windfest, passt sich den Körperformen des Trägers in optimaler Form an und wird wie eine "zweite Haut".

Die Lederarten


Hirschleder, sämisch gegerbt
Das ist die TOP-Qualität im Hirschlederbereich. Die Rohhaut wird mit Fischtran gegerbt, d.h. es findet kein chemischer Prozess mit dem Leder statt, sondern es wird lediglich "haltbar und verwitterungsbeständig" gemacht. Es ist ein vollkommen biologischer Prozess, so dass dieses Leder ausgesprochen hautfreundlich und atmungsaktiv ist und für empfindliche Haut oder Allergiker bestens geeignet ist.
Die gelbe Grundfarbe des Leders entsteht durch den Fischtran. Die Oberseite des Leders, in diesem Fall die "Nappaseite", wird mit Blauholz, einem Baumrindenstoff, gefärbt und auch hier nur natürliche Produkte eingesetzt. Durch Aufrauhen der Nappaseite wird der Velourscharakter der Felle hergestellt.

Hirschleder, chromgegerbt oder "sämina"
Dieses Hirschleder wird chromgegerbt, d.h. durch einen chemischen Prozess wird das Rohfell zm Leder gegerbt. Das Leder wird entweder komplett in der Farbe, die auf der Oberfläche entstehen soll, durchgefärbt (günstiger) oder die gelbe Rückseite einer sämischen Gerbung wird durch entsprechende Färbung imitiert, was letztendlich wieder teurer und aufwändiger ist. Als Farbstoffe können auch die gleichen Naturfarbstoffe wie bei den sämischen Ledern eingesetzt werden, oder je nach Farbwunsch auch chemische Farbstoffe, die aber allesamt unbedenklich sind und den aktuellen Verordnungen entsprechen.

Nubuk Wild
Die Lederhaut wird auf ihre Narbenseite angeschliffen, wodurch ein rustikaler Artikel entsteht, der gezielt mit einem kräftigen Antikeffekt versehen wird. Dieses Material bietet ein Höchstmaß an Geschmeidigkeit und Tragekomfort.

Sämina Wild
Große, kräftige Ziegenlederfell sind die Grundlage. Die Bearbeitung der Häute zu Antikcharakter auf der Oberseite der gelb vorgefärbten Leder verleiht der Hose ihren hirschähnlichen, unverwüstlichen und rustikalen Charakter.

Wildbock antik Wild
Auch hier sind große, kräftige Ziegenlederfell due grundlage. Die Lederhaut wird auf ihrer Fleischseite bearbeitet. Velours hat eine samtigartige Oberfläche, ist reißfest und hat eine schöne Brillanz. Leichter Abrieb ist trotz Fixierung der Farben, vor allem bei dunklen Lederfarben, möglich und stellt keinen Qualitätsmangel dar. Kleine Farbabweichungen sind ledertypisch, denn jedes Fell reagiert auf das Färben individuell.

Die Lederpflege


Leder hat beste natürliche Eigenschaften, es ist atmungsaktiv, wärmeregulierend, wind- und wasserabweisend- eine zweite Haut die wenig Pflege bedarf.  Leder weist natürliche Gegebenheiten auf, Adern und Vernarbungen sind naturgegeben und kein Reklamationsgrund. Auch ein Abfusseln bei Velourleder lässt sich nicht vermeiden, da das Leder ja angeschliffen wird um den feinen, seidigen Charakter zu erhalten. Dies kann sich beim anfänglichen Tragen natürlich auf Ihr Hemd oder ihre Bluse niederlegen was aber durch Waschen wieder entfernt werden kann. Belege die mit Ihrer sonstigen Bekleidung in Berührung kommen können Sie auch durch leichtes Aufbringen von Haarspray fixieren, sollte Sie der anfängliche unvermeidbare Fusseleffekt- insbesondere bei dunklen Farben- stören.

Sollte Ihr Bekleidungsstück einmal nass werden lassen Sie es bitte langsam im Haus oder im Schatten trocknen. Beim Trocknen auf der Heizung oder unter Sonneneinstrahlung verflüchtigt sich das Gerbfett und Ihr Kleidungsstück schrumpft und wird steif. Sinnvollerweise imprägniert man vor dem ersten Tragen das Kleidungsstück mit einem handelsüblichen Lederimprägnierspray und wiederholt dies von Zeit zu Zeit was neben Wasserabweisung auch die Anfälligkeit zur Verschmutzung reduziert.
Hat Ihr Bekleidungsstück Verschmutzungen können sie dies selbst, beim Velourleder mit einem Reinigungsschwamm, bei Glattleder mit Lederreinigungsschaum und einem weichen Tuch, vorsichtig entfernen, nicht stark reiben. Bitte gehen Sie wirklich sorgsam vor um Narbenbeschädigung oder Fleckenbildung zu vermeiden. Am Besten testen sie es zunächst auf einem nicht sichtbaren Teil an Ihrem Bekleidungsstück.

Reinigungsschwämme, Lederimprägnierspray und Lederreinigungsschaum erhalten Sie bei Ihrem Fachhandelspartner. Und bedenken sie, dass insbesondere Velourleder erst beim Tragen eine ganz spezifische Patina erhält- es wird zu Ihrem Unikat.

Nur bei starker Verschmutzung, wie Fettflecken, empfiehlt sich eine Lederspezialreinigung Ihrer Wahl.

Jede Haut ist ein "gewachsenes Naturprodukt" und somit ein Unikat mit allen Unverwechselbarkeiten und einzigartigen Vorteilen wie z.B. Atmungsaktivität, Geschmeidigkeit, Witterungsschutz und Tragekomfort. Jedoch hinterlassen Witterungseinflüssen, das Alter des Tieres oder Vernarbungen ihre Spuren in der Haut. Eine absolut makellose Haut ohne die typischen Spuren der Natur kann es also nicht geben.

Auch spielen in Griff und Optik der Haut die Herkunftsländer und Lebensräume der Tiere eine große Rolle. Der Grundstock für ein hochwertiges Lederteil beginnt also bei der Auswahl der richtigen Rohware für das gewünschte Produkt. Das fertige Bekleidungsteil hat einzigartige Vorteile, die mit synthetischen Produkten nicht erreicht werden können. Es ist atmungsaktiv, windfest, passt sich den Körperformen des Trägers in optimaler Form an und wird wie eine "zweite Haut".

Die Lederarten


Hirschleder, sämisch gegerbt
Das ist die TOP-Qualität im Hirschlederbereich. Die Rohhaut wird mit Fischtran gegerbt, d.h. es findet kein chemischer Prozess mit dem Leder statt, sondern es wird lediglich "haltbar und verwitterungsbeständig" gemacht. Es ist ein vollkommen biologischer Prozess, so dass dieses Leder ausgesprochen hautfreundlich und atmungsaktiv ist und für empfindliche Haut oder Allergiker bestens geeignet ist.
Die gelbe Grundfarbe des Leders entsteht durch den Fischtran. Die Oberseite des Leders, in diesem Fall die "Nappaseite", wird mit Blauholz, einem Baumrindenstoff, gefärbt und auch hier nur natürliche Produkte eingesetzt. Durch Aufrauhen der Nappaseite wird der Velourscharakter der Felle hergestellt.

Hirschleder, chromgegerbt oder "sämina"
Dieses Hirschleder wird chromgegerbt, d.h. durch einen chemischen Prozess wird das Rohfell zm Leder gegerbt. Das Leder wird entweder komplett in der Farbe, die auf der Oberfläche entstehen soll, durchgefärbt (günstiger) oder die gelbe Rückseite einer sämischen Gerbung wird durch entsprechende Färbung imitiert, was letztendlich wieder teurer und aufwändiger ist. Als Farbstoffe können auch die gleichen Naturfarbstoffe wie bei den sämischen Ledern eingesetzt werden, oder je nach Farbwunsch auch chemische Farbstoffe, die aber allesamt unbedenklich sind und den aktuellen Verordnungen entsprechen.

Nubuk Wild
Die Lederhaut wird auf ihre Narbenseite angeschliffen, wodurch ein rustikaler Artikel entsteht, der gezielt mit einem kräftigen Antikeffekt versehen wird. Dieses Material bietet ein Höchstmaß an Geschmeidigkeit und Tragekomfort.

Sämina Wild
Große, kräftige Ziegenlederfell sind die Grundlage. Die Bearbeitung der Häute zu Antikcharakter auf der Oberseite der gelb vorgefärbten Leder verleiht der Hose ihren hirschähnlichen, unverwüstlichen und rustikalen Charakter.

Wildbock antik Wild
Auch hier sind große, kräftige Ziegenlederfell due grundlage. Die Lederhaut wird auf ihrer Fleischseite bearbeitet. Velours hat eine samtigartige Oberfläche, ist reißfest und hat eine schöne Brillanz. Leichter Abrieb ist trotz Fixierung der Farben, vor allem bei dunklen Lederfarben, möglich und stellt keinen Qualitätsmangel dar. Kleine Farbabweichungen sind ledertypisch, denn jedes Fell reagiert auf das Färben individuell.

Die Lederpflege


Leder hat beste natürliche Eigenschaften, es ist atmungsaktiv, wärmeregulierend, wind- und wasserabweisend- eine zweite Haut die wenig Pflege bedarf.  Leder weist natürliche Gegebenheiten auf, Adern und Vernarbungen sind naturgegeben und kein Reklamationsgrund. Auch ein Abfusseln bei Velourleder lässt sich nicht vermeiden, da das Leder ja angeschliffen wird um den feinen, seidigen Charakter zu erhalten. Dies kann sich beim anfänglichen Tragen natürlich auf Ihr Hemd oder ihre Bluse niederlegen was aber durch Waschen wieder entfernt werden kann. Belege die mit Ihrer sonstigen Bekleidung in Berührung kommen können Sie auch durch leichtes Aufbringen von Haarspray fixieren, sollte Sie der anfängliche unvermeidbare Fusseleffekt- insbesondere bei dunklen Farben- stören.

Sollte Ihr Bekleidungsstück einmal nass werden lassen Sie es bitte langsam im Haus oder im Schatten trocknen. Beim Trocknen auf der Heizung oder unter Sonneneinstrahlung verflüchtigt sich das Gerbfett und Ihr Kleidungsstück schrumpft und wird steif. Sinnvollerweise imprägniert man vor dem ersten Tragen das Kleidungsstück mit einem handelsüblichen Lederimprägnierspray und wiederholt dies von Zeit zu Zeit was neben Wasserabweisung auch die Anfälligkeit zur Verschmutzung reduziert.
Hat Ihr Bekleidungsstück Verschmutzungen können sie dies selbst, beim Velourleder mit einem Reinigungsschwamm, bei Glattleder mit Lederreinigungsschaum und einem weichen Tuch, vorsichtig entfernen, nicht stark reiben. Bitte gehen Sie wirklich sorgsam vor um Narbenbeschädigung oder Fleckenbildung zu vermeiden. Am Besten testen sie es zunächst auf einem nicht sichtbaren Teil an Ihrem Bekleidungsstück.

Reinigungsschwämme, Lederimprägnierspray und Lederreinigungsschaum erhalten Sie bei Ihrem Fachhandelspartner. Und bedenken sie, dass insbesondere Velourleder erst beim Tragen eine ganz spezifische Patina erhält- es wird zu Ihrem Unikat.

Nur bei starker Verschmutzung, wie Fettflecken, empfiehlt sich eine Lederspezialreinigung Ihrer Wahl.

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